ZAHN-ZUSATZ-VERSICHERUNG

 

H I G H L I G H T S:

Inanspruchnahme der Zahn-Zusatz-Versicherung direkt nach Abschluss vom Versicherungsbeginn an, und zwar ohne (!) Einhaltung von Wartezeiten für alle zukünftigen neu (!)  einzutretenden Behandlungsmaßnahmen !

  • Bei herkömmlichen Zahn-Zusatz-Versicherungen hingegen mit Wartezeiten hat dies zur Folge, daß der Versicherer erstmalig vom Versicherungsbeginn an nach Ablauf einer Versicherungsdauer (Wartezeit) leistet: Bei Zahnbehandlung nach Ablauf einer Versicherungdauer von 3 Monaten und bei Zahnersatz bzw. Kieferorthopädie nach Ablauf einer Versicherungsdauer von 8 Monaten.   

Höherwertiger Zahnersatz weit über Kassen-Niveau: 

Kostendeckung bis zu 100 Prozent möglich ! 

Kosmetische zahnaufhellende Maßnahmen (z. B. Bleaching):

 Kostendeckung bis zu 100 % maximal 300 Euro

innerhalb zweier Kalenderjahre !

Zahnspangenbehandlung bei Kindern bezüglich Mehrleistungen:

Kostendeckung bis zu 90 % maximal 2.000 Euro einmalig während der gesamten Vertragslaufzeit bei

KIG 3 bis 5 (Kieferorthopädische Indikationsgruppe 3 bis 5).

 

Ausnahmen vom sofortigen Versicherungsschutz

 

  • Kein Versicherungsschutz                                                                 besteht für alle Zahnbehandlungen, Zahnersatzversorgungen sowie kieferorthopädische und kieferchirurgische Maßnahmen, die bei An-tragsstellung auf Abschluss einer Zahn-Zusatz-Versicherung bereits begonnen haben.  
  • Kein Versicherungsschutz                                                                       besteht bei Antragstellung auf Abschluss einer Zahn-Zusatz-Versicherung für vom Zahnarzt vor Vertragsabschluss bereits empfohlene bzw. angeratene Behandlungen. 

Wenn Ausnahmen vom sofortigen Versicherungsschutz

vorliegen, wie oben beschrieben, dann beträgt die

summenmäßige Begrenzung im Leistungfall für alle  n e u  eingetretenden diagnostizierten Behandlungsmaßnahmen:

  • im ersten Kalenderejahr 750 Euro
  • in den ersten zwei Kalenderjahren 1.500 Euro
  • in den ersten drei Kalenderjahren  2.250 Euro
  • in den ersten vier Kalenderjahren  3.000 Euro 
  • in den ersten fünf Kalenderjahren  3.750 Euro.
  • Ab dem Beginn des sechsten Kalenderjahres                      unbegrenzte Leistung.    

 

Voraussetzung für die Erstattung

von Versicherungsleistungen ist die

medizinische Notwendigkeit

von Behandlungen, um einen möglichen Heilerfolg zu erzielen. 

Ausnahme: Kosmetische Zahnaufhellung wird erstattet !    

  • Bei Vertragsabschluß sind Gesundheitsfragen erforderlich.
  • Ab dem 50. Lebensjahr ist ein zahnärztlicher Befundbericht zum Antrag auf Abschluß einer Zahn-Zusatz-Versicherung einzureichen. Die Kosten trägt der Antragsteller. 

 

Angebote für 0 bis 65-jährige Interessenten.

Darüberhinaus auf Anfrage.

 

Zahnersatz-Standard

    Kostendeckung: 100 % 

  • Inklusive Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung im Rahmen der kassenärztlichen Regelversorgung ohne Privatkosten-Anteil bei Prothesen, Brücken, Kronen, ...  

 

Professionelle Zahnreinigung (PZR)

Kostendeckung: 100 Euro je Behandlung.  

Maximal 2 Behandlungen pro Kalenderjahr

(2 x100 Euro)

 

Zahnbehandlung

Kostendeckung: 100 % inklusive Leistung der gesetzlichen Krankenkasse beispielsweise für:

  • Fissurenversiegelung (Kunststoffversiegelung der Backenzähne gegen Karies).
  • Bei Kindern Versiegelung der kleinen Backenzähne. Für die großen (bleibenden) Backenzähne leistet die gesetzliche Kasse.
  • Hochwertige Kunststoff-Füllungen in Mehrschichttechnik.
  • Wurzelbehandlungen sind zu 100 % erstattungsfähig, wenn die gesetzliche Kasse nicht leistet, obwohl die Behandlung medizinisch notwendig ist.
  • Wurzelbehandlungen, die Mehrkosten verursachen, wenn ein Leistungsanspruch gegenüber der gesetzlichen Kasse besteht, z. B. Laser- und Mikroskopzuschlag. 
  • Wurzelbehandlung gegen Privatrechnung obwohl ein Leistungsan-spruch gegenüber der gesetzlichen Kasse besteht, dieser jedoch vom Patienten nicht in Anspruch genommen wird. Grund: Kassenabrechnung ist nicht möglich oder der Zahnarzt erbringt zusätzliche Maßnahmen. Kostendeckung der Privatrechnung: 50 % !   
  • Paradontosebehandlung zu 100 % erstattungsfähig bei medizinischer Notwendigkeit, wenn die Kasse die Behandlungs-kosten nicht übernimmt oder der Zahnarzt zusätzliche Kosten berechnet.          

Zahnersatz Extra 

hier: Kostendeckung 90 % 

  • inklusive Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung für   über die kassenärztliche Regelversorgung mit Prothesen, Brücken, Kronen hinausgehender Versorgung also mit Privatkosten-Anteil  beispielsweise für Implantate, Onlays bzw. Overlays (Teilkronen) oder vollverblendeten Kronen.            
  • Die Erstattung medizinisch notwendiger Implantate sind nicht in der Anzahl begrenzt !   
  • Erstattungsfähig sind Inlays (hochwertige Einlagefüllungen bei Kariesdefekten beim Zahn).

Zahnersatz Extra

 hier allerdings: Kostendeckung: 100 % !!!

  • 100 % Kostendeckung bei Nachweis  durch Bonusheft zuletzt über mindestens 5 Jahre in Folge mit jährlicher Vorsorgeuntersuchung beim Zahnarzt.                     

                                     Kieferorthopädie

Kostendeckung: 90 %

 bei Kindern/Jugendlichen

 unter 18 Jahren und 

bei Erwachsenen ab 18 Jahren ! 

  • Für Zahn- und Kieferregulierung bei Kindern und Erwachsenen, wenn kein (!) Leistungsanspruch gegenüber der gesetzlichen Kasse besteht.
  • Dies gilt bei Kindern bei medizinischer Notwendigkeit für die KIG-Einstufung 1 bis 2 bei leichten bis mittelschweren Fehlstellungen.
  • KIG = Kieferorthopädische Indikationsgruppen. 

         Für Erwachsene gibt es keine Einstufung nach KIG.  Hier leistet der

       Tarif für medizinisch notwendige kieferorthopädische Behandlung.

  • Für rein kosmetische Korrekturen leistet die Versicherung nicht. 

 

Kieferorthopädie bei Kindern 

Kostendeckung bezüglich Mehrleistungen*:

 90 % maximal 2.000 € bei KIG 3 bis 5

  • während der gesamten Vertragslaufzeit steht der oben genannte Kostenerstattungsbeitrag einmalig zur Verfügung, wenn ein (!) Leistungsanpruch gegenüber der gesetzlichen Kasse besteht (Kieferorthopädische Indikationsgruppe 3 bis 5 bei ausgeprägten   bis extrem starken Fehlstellungen).
  • *Mehrleistungen: Sind nach Beurteilung der gesetzlichen Kassen medizinisch nicht notwendig und wirtschaftlich nicht zweckmäßig. Auf deutsch: die Kosten für Mehrleistungen trägt der Patient bzw.   die Eltern aus eigener Tasche.
  • *Mehrleistungen: Sind beispielsweise Mini-oder Keramikbrackets, Superelastische Bögen (hier: Drahtbögen bei der Zahnspange, die Kraft ausüben, um die Zähne in die korrekte Postion zu bewegen), Lingualtechnik (gemeint sind Zahnspangen, die auf der Innenseite der Zähne befestigt werden), Professionelle Zahnreinigung, Bracketumfeld-Versiegelung.  
  • *Mehrleistungen aus der Sicht des Patienten präsentieren einen   höheren ästhetischen Anspruch und sind optischer bzw. kosmetischer Natur. 
  • *Mehrleistungen mit erklärenden Beispielen bei festsitzenden Zahnspangen: Keramikbrackets (Vorteil: zahnfarben und daher besseres Aussehen), Bracketumfeld-Versiegelung (durch Fluoridierung wird Zahnschmelz wiederstandsfähiger gegen Karies).  
  • Was sind Brackets ? Brackets (englisch = Klammern) sind kleine Halteklammern aus Keramik, Kunststoff, Edelstahl oder Titan, die auf den Zahnschmelz der Zähne aufgeklebt werden. In die Bracket-schlitze wird ein Drahtbogen eingelegt, der mit kleinen Gummiringen oder mit Metalldraht an den Brackets befestigt wird. Die Zahn-korrektur erfolgt über den elastischen Drahtbogen, der durch die Eigenspannung einen Druck oder Zug auf jeden einzelnen Zahn ausübt, um die Zähne in die Idealposition zu bewegen.  Nachteil: Die Gummiringe bzw. der Metalldraht verursachen Reibung wodurch der Drahtbogen einen Teil seiner Kraft verliert und es müssen entsprech-end höhere Kräfte aufgewendet werden, um die Zahnfehlstellungen zu korrigieren.
  • Daneben werden reibungsarme Brackets versehen mit einem kleinen Verschluss verwendet. In diesen Verschluss wird der Drahtbogen "eingeklickt". Vorteil: Die Verbindungselemente (Gummiringe oder Metalldraht) entfallen! Dadurch entsteht weniger Reibung und Druck auf die Zähne. Die Kräfte, die auf die Zähne einwirken verringern sich und sind gleichmäßiger. Die Behandlung ist insge-samt schonender, komfortabler und kürzer. Die Zahnreinigung vereinfacht sich erheblich.  

 

Gnathologie (Funktionsdiagnostik und Funktionstherapie des Kiefergelenkes). Kostendeckung: 90 % 

  • Funktionsdiagnostik und Funktionstherapie z. B. bei umfangreichem Zahnersatz (beispielsweise Brücken, Implantate, Prothesen), bei erstattungsfähiger kieferorthopädischer Behandlung oder bei Auf-biss-Schienen. Aufbiss-Schienen sind eine Leistung der gesetz-lichen Krankenkasse.                                                                                               

Schmerzlindernde Maßnahmen

  • Kostenerstattung max. 350 Euro pro Kalenderjahr z. B. für Vollnar-kose, Hypnose, Akupunktur, Lachgassedierung.    

Beim Abschluss der  Zahn-Zusatz-Versicherung sind  Summenbegrenzungen*zu berücksichtigen. Der  Krankenversicherer erstattet für alle zukünftigen neu einzutretenden Behandlungsmaßnahmen:

Zahnbehandlung, Zahnersatz, Zahn- und Kieferregulierung maximal:  

         -1.500 € im ersten Jahr

         -3.000 € in den ersten 2 Jahren

         -4.500 € in den ersten 3 Jahren

         -6.000 € in den ersten 4 Jahren

         -7.500 € in den ersten 5 Jahren

         -Ab dem 6. Jahr unbegrenzte Gesamtleistung inklusive Leistung

            der gesetzlichen Krankenversicherung.                           

  • *Summenbegrenzungen verfolgen den Zweck, das finanzielle Risiko für den  Versicherer niedriger zu halten und die Zahn-Zusatz-Tarife für den Kunden bezahlbar zu machen.

Ausnahme der Begrenzungen: 

Bei Unfällen entfallen die Summenbegrenzungen

in den ersten 5 Jahren.

 

Fehlende Zähne können mitversichert werden !

  • Bis zu 3 fehlende oder durch Prothesen ersetzte Zähne können mit einem Risiko-zuschlag von 20 % je Zahn mitversichert werden. 

 

Erstattung auch über den

3,5-fachen Satz der Gebührenordung  für Zahnärzte (GOZ)

  • sofern eine rechtsgültige Honorarvereinbarung getroffen wurde, wenn hierfür erhebliche Krankheits- oder befundbezogene Erschwernisse vorliegen. 

Wie erfolgt die Beitragsberechnung ?

  • Maßgeblich berechnet sich der Beitrag der Versicherten Person nach erreichtem Alter (aktuelles Kalenderjahr minus Geburtsjahr).   
  • Kinder (0 bis 15jährige) zahlen ab 1. Januar des Kalenderjahres, in dem sie das 16. Lebensjahr vollenden, den Beitrag für Jugendliche.
  • Jugendliche (16 bis 20-jährige) zahlen ab 1. Januar des Kalender-jahres, in dem sie das 21. Lebensjahr vollenden, den Beitrag für Erwachsene Versicherte.            
  • Erwachsene (21-jährige aufwärts) zahlen ab 1. Januar des Kalender-jahres, in dem sie das 41., 46., 51., 56., oder 61. Lebensjahr vollen-den, den Neuzugangs-Beitrag, der ihrem tariflichen Lebensalter(aktuelles Kalenderjahr minus Geburtsjahr) entspricht.   

____________________________________________________________________________________________________________________________ Monatliche Beiträge Stand 1.2018

für Kinder, Jugendliche und Erwachsene 

     0 bis    15 Jahre    20,29 Euro

  16  bis    20 Jahre    22,25 Euro

  21  bis    33 Jahre    37,36 Euro

  34  bis    40 Jahre    37,36 Euro

  41  bis    45 Jahre    53,44 Euro

  46  bis    50 Jahre    61,16 Euro

  51  bis    55 Jahre    69,13 Euro

  56  bis    60 Jahre    76,49 Euro

  61  bis    65 Jahre    84,76 Euro

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Für jedes Versicherungsproblem gibt es eine  individuelle Lösung, ob es sich um Angebote oder sonstige Versicherungsfragen handelt, die Sie beschäftigen. Ich besuche und berate Sie gerne.

Einen schönen Tag wünscht Ihnen Hubert Hoehl !

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