PFLEGE-TAGEGELD-VERSICHERUNGEN

Mit Zulage vom Staat (Förderpflege)

Angebote für 18 bis 65-Jährige. 

Darüber hinaus auf Anfrage.

 

Keine Gesundheitsfragen erforderlich !

 

Die " P F L E G E "

  • als Vorsorgeproblem ist ein allseits vieldiskutiertes Thema in der Öffentlichkeit. 
  • Die gesetzliche Pflegeversicherung deckt lediglich einen Teil der Pflegekosten. Der weitaus größere Rest wird aus eigener Tasche finanziert und bedeutet einen tiefen Griff ins eigene Portemonnaie, insbesondere bei der vollstationären Pflege im  Pflegeheim.    
  • Zum Beispiel beträgt der Eigenanteil im Pflegeheim in Leverkusen, ​den der Pflegebedürftige aus eigener Tasche zahlt mit Pflegegrad 2 bis 5 im günstigen Pflegeheim ca. 2.180 Euro und im teuersten Pflegeheim ca. 3.346 Euro pro Monat.     

 Was versteht man unter dem Begriff Eigenanteil

bei vollstationärer Pflege im Heim ? 

  • Nachdem die gesetzliche Pflegekasse geleistet hat verbleibt von den Gesamt-kosten bei Pflege im Heim der sogenannte Eigenanteil, den der Heimbewohner​  aus eigenerTasche zahlt.
  • Um den Eigenanteil im Pflegheim aufwenden zu könnnen zahlt der von Pflegeleistungen abhängige Heimbewohner solange aus eigener Tasche wie  verwertbares Einkommen vorhanden ist, beispielsweise Alters-Rente, Beamten-Pension oder Zins- und Mieterträge).
  • Auch verpfändbare Immobilien (Eigentumswohnung oder das endlich abbezahlte Haus), werden gegebenenfalls zur Kostendeckung im Pflegefall verwertet und sind vor dem Zugriff durch das Sozialamt gefährdet. 

Unterstützt der Staat die private

Absicherung im Pflegefall ?

  • Ja, der Staat unterstützt die Eigeninitiative durch ein Förderprogramm. Die sogenannte Förder-Pflege wird mit 60 Euro pro Jahr bezuschusst.       

Wer kann mit der staatlich geförderten

Pflege-Zusatzversicherung  für den Pflegefall

finanziell vorsorgen ?   

  • Personen, die in der gesetzlichen Pflegeversicherung versichert sind.
  • Personen, die bei Abschluss der Pflege-Zusatzversicherung das 18. Lebensjahr vollendet haben. Keine Altersbegrenzung nach oben !   
  • Personen, die vor Abschluss der Pflege-Zusatzversicherung keine Leistungen      wegen Pflegebedürftigkeit aus der gesetzlichen Pflegeversicherung beziehen oder bezogen haben.                    

Pflege-Tagegeld-Versicherungen mit Förderung vom Staat !

  • Sie stellen sozusagen das "Sahnehäubchen" einer ergänzenden privaten Pflegevorsorge mit Mitnahme der staatlichen Zulage dar.                 
  • Pflege-Tagegeld-Versicherungen mit Zulage vom Staat eigenen sich allerdings nur teilweise (!)um die erforderliche Finanzlücke im Pflegefall zwischen gesetzlicher Pflege-Pflicht-Versicherung  und den tatsächlichen Pflegekosten auszugleichen. 

 Welche Leistungen gibt es bei der

 Pflege-Tagegeld-Versicherung mit Zuschuss vom Staat  ?

  • Bei Pflegebedürftigkeit erfolgt gestaffelt nach Pflegegraden die Zahlung des vereinbarten Pflege-Tagegeldes.
  • Das Pflegemonatsgeld mit Pflegegrad 1 bis 5 berechnet sich prozentual auf Grund gesetzlicher Vorgaben aus einer Mindestleistung  von 600 Euro in Pflegegrad 5 ! 

Das Pflegemonatsgeld bei Pflegebedürftigkeit beträgt mit

  • Pflegegrad 1 bei   10 %  von  600 Euro  =    60 Euro 
  • Pflegegrad 2 bei   20 %  von  600 Euro  =  120 Euro
  • Pflegegrad 3 bei   30 %  von  600 Euro  =  180 Euro
  • Pflegegrad 4 bei   40 %  von  600 Euro  =  240 Euro
  • Pflegegrad 5 bei 100 %  von  600 Euro  =  600 Euro       

  Was kostet die oben genannte finanzielle 

Absicherung für die Pflegrade 1 bis 5 zum Beispiel:

  • Bei Vertragsabschluss mit 55 Jahren beträgt der monatliche Beitrag 19,20 Euro.
  • Bei Vertragsabschluss mit 60 Jahren beträgt der monatliche Beitrag 25,20 Euro.
  • Bei Vertragsabschluss mit 65 Jahren beträgt der monatliche Beitrag 33,60 Euro.

Wie hoch ist die Zulage vom Staat ?

  • Die Zulage beträgt 5 Euro pro Monat und wurde bei den oben genannten Beispielen in die Versicherungsprämie bereits mit eingerechnet. 

     Welche Förder-Voraussetzungen gibt es,um die Zulage zu erlangen ? 

  • Da die staatliche Zulage nur für einen Vertrag  je Person gewährt wird, darf kein  weiterer Vertrag bestehen.
  • In Pflegegrad 5 muss das vereinbarte Pflege-Tagegeld mindestens 20 Euro täglich bzw. 600 Euro im Monat betragen. 
  • Der Kunde leistet einen Eigenbeitrag von  mindestens 10 Euro pro Monat und erhält eine staatliche Zulage in Höhe von 5 Euro monatlich bzw. 60 Euro im Jahr.  Somit investiert der Kunde insgesamt mindestens 15 Euro im Monat in seine  private Pflegevorsorge.

Wann wird das Pflege-Monatsgeld gezahlt ?

  • Das Pflege-Monatsgeld wird ohne  Kostennachweis jeweils zum Ende eines jeden Monats gezahlt indem Pflegebedürftigkeit besteht.   

Welch Vorteile bietet die staatlich

 geförderte Pflege-Zusatz-Versicherung ?

  • Keine Gesundheitsprüfung erforderlich. ​Es werden auch Menschen mit Vorer-krankungen oder in hohem Alter versichert, die sonst keine private Pflegever-sicherung auf dem freien Versicherungsmarkt erhalten würden.
  • Pflege-Vorsorge mit 5 Euro Zuschuss pro Monat vom Staat. Die staatliche Zulage   wird auf den Beitrag der Pflege-Tagegeld-Versicherung angerechnet. Der Versicherer übernimmt während der Laufzeit der Pflege-Zusatz-Versicherung, die Beantragung und Verwaltung der Zulage.
  • Pflege-Tagegeld wird ohne Kostennachweis im Pflegefall gezahlt. Die Versicherte  Person erhält das Pflege-Tagegeld, egal ob häusliche Pflege oder stationäre Pflege im Heim. 

Wofür kann das Pflege-Tagegeld mit Förderung

im konkreten Pflegelfall verwendet werden ?

  • Häusliche Pflege des Pflegebedürftigen durch Angehörige.
  • Häusliche Pflege durch professionelle ambulante Pflegedienste.
  • Teilstationärer Pflege (Tages- oder Nachtpflege) im Pflegeheim.
  • Vollstationärer Pflege rund um die Uhr im Pflegeheim.

    Ab wann beginnt der Versicherungsschutz ?

  • Sofortiger Versicherungsschutz ab Versicherungsbeginn bei unfallbedingter Pflegebedürftigkeit.
  • In allen anderen Fällen besteht eine Wartezeit von 5 Jahren. Bitte bedenken Sie, daß bei Abschluss der geförderten Pflege-Tagegeld-Versicherung keine Gesund-heitsfragen gestellt werden !
  • Wartezeiten sind erforderlich, um die Versichertengemeinschaft von Anfang an vor überhöhten Kosten zu schützen und somit die Beiträge für die Kunden bezahlbar zu machen. Der Versicherer leistet daher von Versicherungsbeginn an nach Ablauf einer Versicherungsdauer (Wartezeit von 5 Jahren) erstmalig. 

Ausnahme von der 5-jährigen Wartezeit bei 

der Förder-Pflege mit Zulage vom Staat:

  • Bei gleichzeitigem Abschluss der oben genannten Förderpflege mit Zulage vom Staat (ohne Gesundheitsfragen) plus Abschluss einer zusätzlichen individuellen Pflege-Tagegeld-Versicherung (allerdings mit Gesundheitsfragen), verzichtet der Versicherer auf die Wartezeit von 5 Jahren bei der Fördepflege.

Warum ist der zusätzliche Abschluss 

eines individuellen Pflege-Tagegeldes

 mit Gesundheitsprüfung und sofortigem 

 Versicherungsschutz als Ergänzung zur

Förderpflege sinnvoll ? 

  • Der tiefe Griff ins eigene Portemonnaie zur Deckung der Pflegekosten, der bereits  bei vollstationärer Pflege ab Pflegegrad 2 eintritt, kann so im konkreten Pflege-fall  gemildert werden. Z. B. beträgt der Eigenanteil im Pflegeheim in Leverkusen, der der Pflegebedürftige aus eigener Tasche zahlt mit Pflegegrad 2 bis 5 im günstigsten Pflegeheim ca. 2.180 Euro monatlich und im teuersten Pflegeheim ca. 3.346 Euro monatlich.   

Zahlt der Kunde im Leistungsfall die Beiträge

  zur Pflege-Tagegeld-Versicherung mit Zulage vom

Staat bei Pflegebedürftigkeit weiter ?

  • Ja, die Beiträge zur Pflege-Tagegeld-Versicherung mit staatlicher Förderung sind weiterhin zu bezahlen.

Werden die Beiträge für das Pflege-

Tagegeld der Entwicklung der allgemeinen

Lebenshaltungskosten angepasst ?

  • Ja, der Versicherer passt alle 3 Jahre die Beiträge der Entwicklung der allgemeinen Lebenshaltungskosten maximal bis zu 10 % an. Zugrunde gelegt wird der Verbraucher-Preis-Index für Deutschland des Statistischen Bundesamtes. Der Zweck dabei ist, das Pflege-Tagegeld an die steigenden Lebenshaltungskosten anzugleichen, um die Kaufkraft zu erhalten.
  • Beispiel: Bei einer angenommen Steigerung der Lebenshaltungskosten von 3 % jährlich, muss heute für 1.000 Euro in 10 Jahren 1.343 Euro aufgebracht werden, um dieselbe Kaufkraft zu erhalten. 
  • Durch die Anpassung der Beiträge alle 3 Jahre, um maximal bis zu 10 % (Beitragsdynamik), bleiben die Pflegeleistungen auch zukünftig bezahlbar. 
  • Voraussetzung für die Anpassung der Beiträge alle 3 Jahre: Der Tarif hat mindestens 24 Monate vor der Leistungsanpassung bestanden.                              Der Versicherungskunde hat die Möglichkeit der Anpassung innerhalb eines Monats nach Mitteilung abzulehnen. Wenn die Leistungsanpassung 2 x hintereinander abgelehnt wird, erlischt der Anspruch auf Anpassungen.

Wo besteht Versicherungsschutz ?

  • Versicherungsschutz besteht in der Bundesrepublik Deutschland. Darüber hinaus unter bestimmten Voraussetzungen auch im Ausland.

Was kostet es eigentlich in Nordrhein-Westfalen

Pflegefall zu werden ? Bitte anklicken:  

Armutsfalle Pflegefall ! Was kostet

Pflege zu Hause oder im Pflegeheim ?

 

 

 

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