PFLEGE-TAGEGELD-VERSICHERUNGEN MIT ZULAGE VOM STAAT (FÖRDER-PFLEGE)   

 

KEINE GESUNDHEITSFRAGEN ERFORDERLICH !

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Die " P F L E G E "

 

  • als Vorsorgeproblem ist ein allseits viel-diskutiertes Thema in der Öffentlichkeit. Die gesetzliche Pflegeversicherung deckt lediglich einen Teil der Pflegekosten. Der weitaus größere Rest wird aus eigener Tasche finanziert und bedeutet einen tiefen Griff ins eigene Portemonnaie ins-besondere bei der vollstationären Pflege im Heim.                                                                        
  • Zum Beispiel beträgt der Eigenbeitrag im Pflegeheim, den der Pflegebedürftige  Monat für Monat aus eigener Tasche zahlt mit Pflegegrad 2 bis 5 im günstigen Pflegeheim z. B. in Krefeld ca. 2.040 Euro und im teuersten Pflegeheim ca. 3.490 Euro pro Monat.                                      
  • Dabei zahlt der von Pflegeleistungen ab-hängige Pflegebedürftige solange aus eigener Tasche wie verwertbares Einkommen vorhanden ist (z. B. Alters-Rente, Beamten-Pension oder Zins- und Mieterträge).                                                                   
  • Auch verpfändbare Immobilien (Eigen-tumswohnung oder das endlich abbe-zahlte Haus), werden gegebenenfalls zur Kostendeckung im Pflegefall verwertet  und sind vor dem Zugriff durch das Sozial-amt gefährdet. 

Unterstützt der Staat die private

Absicherung im Pflegefall ?

  • Ja, der Staat unterstützt die Eigeninitiative durch ein Förderprogramm.                      Die sogenannte Förder-Pflege wird mit 60 Euro pro Jahr bezuschusst.                                     

Pflege-Tagegeld-Versicherungen mit Förderung vom Staat !

  • Sie stellen sozusagen das "Sahnehäubchen" einer ergänzenden privaten Pflegevorsorge mit Mitnahme der staatlichen Zulage dar.                         
  • Pflege-Tagegeld-Versicherungen mit Zulage vom Staat eigenen sich allerdings nur teilweise (!), um die erforderliche Finanzlücke im Pflegefall zwischen gesetzlicher Pflege-Pflicht-Versicherung  und tatsächlichen Pflegekosten auszugleichen.        

 

 Welche Leistung gibt es bei der Pflege-Tagegeld-Versicherung mit

Zuschuss vom Staat  ?

  • Bei Pflegebedürftigkeit erfolgt gestaffelt  nach Pflegegraden die Zahlung des vereinbarten Pflege-Tagegeldes.
  • Das Pflegemonatsgeld mit Pflegegrad 1 bis 5 berechnet sich prozentual auf Grund gesetzlicher Vorgaben aus einer Mindest-leistung von 600 Euro in Pflegegrad 5 ! 

Das Pflegemonatsgeld bei Pflegebedürftigkeit beträgt mit

  • Pflegegrad 1:   10 % von 600 Euro =     60 Euro  Pflegegrad 2:   20 % von 600 Euro =   120 Euro Pflegegrad 3:   30 % von 600 Euro =   180 Euro Pflegegrad 4:   40 % von 600 Euro =   240 Euro Pflegegrad 5: 100 % von 600 Euro =   600 Euro       

Was kostet die oben genannte finanzielle  Absicherung für die Pflegrade 1 bis 5 bei einem ausgewählten Versicherer ?

  • Bei Vertragsabschluss mit 55 Jahren beträgt der monatliche Beitrag 19,20 Euro.
  • Bei Vertragsabschluss mit 60 Jahren beträgt der monatliche Beitrag 25,20 Euro.
  • Bei Vertragsabschluss mit 65 Jahren beträgt der monatliche Beitrag 33,60 Euro.

 

Wie hoch ist die Zulage vom Staat ?

  • Die Zulage beträgt 5 Euro pro Monat  und wurde   bei den oben genannten Beispielen in die Versicherungsprämie bereits mit eingerechnet. 

 

Wann wird das Pflege-Monatsgeld gezahlt ?

  • Das Pflege-Monatsgeld wird ohne Kostennachweis jeweils zum Ende eines jeden Monats gezahlt in-dem Pflegebedürftigkeit besteht.   

 

Was sind die Vorteile der staatlich geförderten  Pflege-Zusatz-Versicherung ?

  • Keine Gesundheitsprüfung erforderlich.  Es werden auch Menschen  mit Vorer-krankungen oder in hohem Alter ver-sichert, die sonst keine private Pflegever-sicherung auf dem freien Versicherungs-markt erhalten würden.
  • Pflege-Vorsorge mit 5 Euro Zuschuss pro Monat vom Staat.                                         Die staatliche Zulage wird auf den Beitrag der Pflege-Tagegeld-Versicherung angerechnet. Der Versicherer übernimmt während der Laufzeit der Pflege-Zusatz-Versicherung,  die Beantragung und Verwaltung der Zulage.
  • Pflege-Tagegeld wird ohne Kostennachweis im Pflegefall gezahlt.   Die versicherte Person erhält das Pflege-Tagegeld egal ob häusliche Pflege oder stationäre Pflege im Heim. 

Wofür kann das Pflege-Tagegeld mit Förderung im konkreten Pflegelfall

verwendet werden ?

  • Häusliche Pflege des Pflegebedürftigen durch Angehörige.
  • Häusliche Pflege durch professionelle Pflegedienste.
  • Teilstationärer Pflege (Tages- oder Nachtpflege) im Pflegeheim.
  • Vollstationärer Pflege rund um die Uhr im Pflegeheim.

Wer kann die Pflege-Tagegeld-Versicherung (Förder-Pflege) beantragen ?

  • Personen, die mindestens 18 Jahre alt sind.
  • Personen, die gesetzlich pflegeversichert sind egal ob als Kassen- oder Privatpatient.  
  • Personen, die noch keine Leistungen aus der gesetzlichen Pflegepflicht-Versicherung beziehen oder bezogen haben.

Gibt es weitere Förder-Voraussetzungen, um die Zulage zu erlangen ?           

  • Da die staatliche Zulage nur für einen Vertrag je Person gewährt wird, darf kein weiterer Vertrag bestehen.
  • In Pflegegrad 5 muss das vereinbarte Pflege-Tagegeld mindestens 20 Euro täglich bzw. 600 Euro im Monat betragen. 
  • Der Kunde leistet einen Eigenbeitrag von mindestens 10 Euro pro Monat und erhält eine staatliche Zulage in Höhe von 5 Euro monatlich bzw. 60 Euro im Jahr. Somit investiert der Kunde insgesamt mindestens 15 Euro im Monat in seine private Pflegevorsorge.

Ab wann beginnt der Versicherungsschutz ?

  • Sofortiger Versicherungsschutz ab Versicherungsbeginn bei unfallbedingter Pflegebedürftigkeit.
  • In allen anderen Fällen besteht eine Wartezeit von 5 Jahren. Bitte bedenken Sie, daß bei Abschluss der geförderten Pflege-Tagegeld-Versicherung keine Gesundheitsfragen gestellt werden !
  • Wartezeiten sind erforderlich, um die Versichertengemeinschaft von Anfang an vor überhöhten Kosten zu schützen und somit die Beiträge für die Kunden bezahlbar zu machen. Der Versicherer leistet daher von Versicherungsbeginn an nach Ablauf einer Versicherungsdauer (Wartezeit von 5 Jahren) erstmalig. 

Ausnahme von der 5-jährigen Wartezeit bei  der Förder-Pflege mit Zulage vom Staat:

  • Bei gleichzeitigem Abschluss der oben genannten Förderpflege mit Zulage vom Staat ohne Gesundheitsfragen plus Abschluss einer individuellen Pflege-Tagegeld-Versicherung allerdings mit Gesundheitsfragen verzichtet der Versicherer auf die Wartezeit von 5 Jahren !

Warum ist der zusätzliche Abschluss eines individuellen Pflege-Tagegeldes mit Gesund-heitsprüfung und sofortigem Versicherungs-schutz sinnvoll ? 

  • Der tiefe Griff ins eigene Portemonnaie zur Deckung der Pflegekosten, der bereits vornehmlich bei vollstationärer Pflege ab Pflegegrad 2 eintritt, kann so im konkreten Pflegefall gemildert werden.

Beispielsweise zahlt ein Pflegebedürftiger wie bereits oben erwähnt im Pflegeheim zum  Beispiel in Langenfeld aus eigener Tasche nachdem die Pflegekasse gezahlt hat: 

  • Im günstigsten Pflegeheim in Langenfeld ca. 2.300 Euro Eigenanteil egal welcher Pflegegrad 2 bis 5 den Pflegebedürftigen trifft.
  • Im teuersten Pflegeheim in Langenfeld ca. 3.070 Euro Eigenanteil egal welcher Pflegegrad 2 bis 5 den Pflegebedürftigen trifft.

       Was versteht man unter dem Begriff

Eigenanteil bei oben genannter

vollstationärer Pflege im Heim ?

  • Von den Gesamtkosten bei Pflege im Heim verbleibt, nachdem die Pflegekasse gezahlt hat, der sogenannte Eigenanteil, den der Pflegebedürftige aus eigener Tasche zahlt.

Der Eigenanteil setzt sich bei Pflege im

Heim wie folgt zusammen:

  • Einrichtungseinheitlicher Eigenanteil (EEE) für pflegerische Leistung z. B. Hilfe bei Körperpflege und Ernährung sowie betreuerische Leistungen und Leistungen der medizinischen Behandlungspflege.
  • Plus Kosten für Unterkunft (Zimmer oder Appartement).
  • Plus Kosten für Verpflegung (Mahlzeiten).
  • Plus Investitionskosten (betreffen das Gebäude und die technischen Anlagen des Pflegeheims zum Beispiel Instand-haltungs- und Modernisierungsmaß-nahmen, Gebäudemieten oder Finanzierungskosten, die der Betreiber des Pflegeheims aufwendet.
  • Plus gegebenenfalls Ausbildungs-zuschlag, wenn das Pflegeheim Azubis beschäftigt.
  • Plus gegebenenfalls Zusatzkosten zum Beispiel besondere Komfortleistungen bei Unterkunft (großes und komfortabel aus-gestattetes Zimmer) und Verpflegung ("Gourmetkost") sowie zusätzliche pflegerische Leistung (zum Beispiel Physiotherapie außerhalb ärztlicher Ver-ordung) und zusätzliche betreuende Leistung (zum Beispiel individueller Vorlese-Service).  

Warum ist der Eigenanteil in allen Pflegegraden 2 bis 5 gleich hoch ? 

  • Seit 1. Januar 2017 ist die Pflegereform in Kraft getreten. Dies bedeutet, daß jedes Pflegeheim bezüglich der Gesamtheit aller Heimbewohner einen

     

  • Einrichtungseinheitlichen durchschnittlichen Eigenanteil für pflegerische Leistung kalkuliert.

     

  • Pflegebedürftige zahlen somit den gleichen Eigenanteil für pflegerische Leistungen an das Heim, und zwar un-       abhängig von ihrem individuellen Pflegegrad 2 bis 5 !

Zahlt der Kunde im Leistungsfall die Beiträge zur Pflege-Tagegeld-Versicherung mit Zulage vom Staat bei Pflegebedürftigkeit weiter ?

  • Ja, die Beiträge zur Pflege-Tagegeld-Ver-sicherung sind weiterhin zu bezahlen.

Werden die Beiträge für das Pflege-Tagegeld der Entwicklung der allgemeinen Lebens-haltungskosten angepasst ?

  • Ja, der Versicherer passt alle 3 Jahre die Beiträge der Entwicklung der allgemeinen Lebenshaltungskosten maximal bis zu   10 % an. Zugrunde gelegt wird der Verbraucher-Preis-Index für Deutschland des Statistischen Bundesamtes. Der Zweck dabei ist, das Pflege-Tagegeld an die steigenden Lebenshaltungskosten anzugleichen, um die Kaufkraft zu er-halten.
  • Beispiel: Bei einer Steigerung der Lebenshaltungskosten von 3 % muss heute für 1.000 Euro in 10 Jahren 1.343 Euro  aufgebracht werden, um dieselbe Kaufkraft zu erhalten. 
  • Durch die Anpassung der Beiträge alle 3 Jahre, um maximal bis zu 10 % (Beitrags-dynamik), bleiben die Pflegeleistungen auch zukünftig bezahlbar. 

 

  • Voraussetzung für die Anpassung der Beiträge alle 3 Jahre: Der Tarif hat mindestens 24 Monate vor der Leistungs-anpassung bestanden. Der Versicherungskunde hat die Möglichkeit der Anpassung innerhalb eines Monats nach Mitteilung abzulehnen. Wenn die Leistungsanpassung 2 x hintereinander abgelehnt wird, erlischt der Anspruch auf Anpassungen.

 

Wo besteht Versicherungsschutz ?

Versicherungsschutz besteht in der Bundesrepublik Deutschland.

Darüber hinaus unter bestimmten Voraussetzungen auch im Ausland.

 

Welche Kosten entstehen eigentlich  im  Pflegefall in den Pflegegraden 1 bis 5 ? 

 

Klicken Sie bitte jetzt folgenden Link auf meiner Internetseite an:   

Plötzlich Pflegefall !

Was bedeutet es finanziell Pflegefall zu werden für Sie und Ihre Familie ?

 

 

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